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Glossar

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Wir haben unsere Schnittmuster in drei verschiedene Schwierigkeitsgrade eingeteilt:

 

19SternLeicht, für Anfänger

29SterneMittel, für Erfahrene

39SterneAnspruchsvoll, für Profis

 

Allgemeine Erläuterungen

  • Manche Teile haben Passknipse, welche lediglich die Funktion haben, die beiden Stofflagen, hauptsächlich bei längeren Nähstrecken, passgenau aufeinander nähen zu können.                                                                                                   
  • Sind in einem Schnittteil verschiedene Nahtbreiten angezeichnet, werden die Nahtbreiten mit einem Knips gekennzeichnet. Ansonsten

haben alle Nähte eine Breite von  1cm.

  • Bei Schnittteilen, die nicht im Stoffbruch zugeschnitten werden, liegt die rechte Stoffseite immer oben!
  • Kreuze im Schnitt sind Markierungspunkte, z.B. Abnäherendpunkte.
  • Abnäher immer 1cm länger als den Kreuzmarkierungspunkt ausnähen!

 

A

Abnäher = Stoffausfall, der in einer Spitze endend ausgenäht wird, meist als Brustabnäher in einem Kleid, Shirt, einer Bluse oder Jacke,  

ebenso als Abnäher in einem Rock in der Taille. Wichtig ist, dass man die Spitze sehr flach ausnäht, sonst entsteht eine „Tüte“

und das Ende beult.

Absteppen = Fertige, verstürzte und gebügelte Kanten kann man für eine sportlichere Optik und zur besseren Haltbarkeit absteppen, in der Regel

knapp Kante (0,2cm) oder 0,7cm breit, Säume werden meist etwas breiter abgesteppt.

 

Armschlitz = Es gibt zwei verschiedene Armschlitzmöglichkeiten in Blusen oder Hemden, den einfach einrollierten Blusenschlitz und den richtigen

Hemdenschlitz mit Spitze/ Kapelle.

 

B

 Bund = Der Formbund ist ein leicht gerundeter Bund auf Hosen und Röcken, der an der oberen Kante verstürzt werden muss. Es gibt auch den

geraden Bund, dieser hat in der oberen Kante einen Stoffbruch.

 

Biese = 2mm abgenähte Falte, meist an der Bügelfalte einer Hose, mittig auf dem Bein.

 

C

 

D

 

E

Einkrausen = Um z.B. weite Röcke an schmalere Oberteile nähen zu können, muss der Rock angekraust werden. Man steppt im Abstand von ca. 7mm und 12mm

von der Schnittkante mit der größten Sticheinstellung je einmal durch, lässt die Enden stehen, verknotet die Anfangsfäden und zieht an den

langen Enden des Unterfadens und kraust so die Kante auf das Maß des Oberteils ein.

 

Einrollieren = Halsloch oder Armloch wird mit einem Stoffstreifen, im schrägen Fadenlauf zugeschnitten, eingefasst.

 

F

Falten = Falten werden entsprechend des Richtungspfeils von Knips auf Knips gelegt.

 

Fixieren = Zur Verstärkung den Oberstoff mit einer Einlage (Vlieseline) mit Hitze und Druck bekleben.

 

Fadenlauf = Kettrichtung des Stoffes, läuft parallel zur Webekante, ist auf jedem Schnittteil eingezeichnet, um beim Zuschneiden zu wissen,

wie das Schnittteil eingelegt werden muss.

 

Flach steppen = Wenn Kragen oder vordere Kanten nicht abgesteppt werden, kann man die Kanten flach steppen. Nur der Unterkragen oder der

Beleg wird knapp Kante auf die Nahtzugabe gesteppt. Stepplinie ist dann nur von der linken Innenseite zu sehen, nicht aber von der

rechten Seite.

 

G

Gürtelösen = Gürtelösen sind im Schnitt 3cm breit geschnitten. 1cm umbügeln, die noch offene Kante versäubern (Overlock) und über den

eingeschlagenen Zentimeter legen, so dass der Streifen fertig 1cm breit ist, dann beidseitig 0,2cm absteppen. Darauf achten, dass

die versäuberte Naht nicht zu sehen ist! Gürtelösen sind in der Regel an einem Rock, einer Hose oder einem Mantel genäht.

 

H

 Hohlsaum = Ist ein ungesteppter Saum. Man sieht auf der rechten Stoffseite keine Stepplinie, der Saum wird mit Hilfe eines Handstiches hoch-

genäht (eignet sich nur bei dickeren, blickdichten Stoffen).

 

Hüfte = Die breiteste Stelle des Körpers um den Po gemessen, ca. 20cm ab Taille runter gemessen, siehe auch Menüpunkt Größentabelle.

 

I

 

J

 

K

 

L

 Leistentasche = Eine Leiste wird an den schmalen Seiten verstürzt, gewendet und ausgebügelt und dann auf die entsprechende Stelle

aufgestürzt. Findet ihr hauptsächlich bei Jacken- Schnittmustern.

 

M

 

N

 

O

Overlookstich = Spezialmaschine/Stich, um die Schnittkanten der Nahtzugaben vor dem Ausfransen zu schützen.

Viele Haushaltsnähmaschinen haben einen solchen Stich.

 

P

Paspeltasche = 1,5cm breite Tasche aus 2 x 0,7cm breite, in Bruch gelegte, Stoffstreifen.

 

Passknipse = Siehe allgemeine Erläuterungen.

 

Q

 

R

Reißverschluss = Es gibt sichtbare Reißer, meistens an Hosen in der vorderen Mitte und nahtverdeckte Reißer, meistens an Röcken und Klei-

dern in der hinteren Mitte. Beide Reißer einzunähen bedarf etwas Übung.

 

Rechts-Links-Naht = Möglichkeit, Nahtzugaben ohne Overlookstich zu versäubern; Linke Stoffseite auf linke Stoffseite legen und bei 3mm

zusammennähen, beide Stofflagen wenden und bei 8mm vom Umbruch erneut zusammennähen, so sind beide Stoffseiten sauber.

Hierfür müssen die Nahtzugaben auf alle Fälle breiter als 1cm sein!

 

S

Stoffbruch = Beim Zuschnitt wird der Stoff zur Hälfte umgelegt (offen ist er meistens 140cm breit, anschließend 70cm). Den Bruch, der dann

entsteht, nennt man Stoffbruch.

 

T

Taille = Schmalste Stelle des Körpers zwischen Ober- und Unterkörper, etwa in Bauchnabelhöhe, siehe auch Menüpunkt Größentabelle.

 

U

Übertritt Hose = Hosen und Röcke mit dem Reißer in der vorderen Mitte haben bei Frauen auf der rechten Körperseite einen angeschnitten

Beleg. Bei Männern ist er auf der linken Körperseite, welcher dann umgebügelt werden muss. Der Untertritt für die linke/rechte Körperseite muss

an der Markierung im Schnitt abgeschnitten und 1cm umgebügelt werden.

 

V

Verstürzen = Zwei Stofflagen rechts auf rechts aufeinander nähen, wenden und die Kante flach bügeln, z.B. die Bundoberkante oder Halsausschnittkanten.

 

Vertiefte Hosenschnitte und Rockschnitte = Moderne Hosen und Röcke sitzen nicht genau in der Taille, sondern sind vertieft und somit in

der vorderen und hinteren Mitte kürzer. Die meisten Hosen und Röcke bei uns sind 2cm vertieft (2cm unter dem Bauchnabel).

 

W

 

Z